Leserbrief

(Beitrag im pdf.-Format)

 

Den Leserbrief vom 2.Februar hat die BNN mit einem Bild des Mehrgenerationenspielplatzes unterlegt. Diese Aufmerksamkeit ist erfreulich, mit diesem Bild jedoch unklar kommentiert. Es geht um ganz bestimmte Zweifel, nämlich daran, ob die Stadt da draußen wirklich ein ökologisches Angebot unterbreiten wird. Dieses von ihr bereits öffentlich propagierte Konzept für alle Einrichtungen dürfte sich nur realisieren lassen, wenn sich die erwartete Pacht nicht an der für solche Objekte typischen Verzinsung orientiert. Das würde den Pächter wohl zu sehr belasten.

Die jetzt ausgesprochene Ablehnung eines Lernbauernhofes, der ja einen laufenden Zuschuss erfordert, wäre eher verständlich, wenn die Stadt ihren Beitrag in einer niedrigen Pacht versteckt. Schön wäre es, wenn sich beides miteinander vereinbaren ließe; angemessene Pacht aus einem ökologischen Bauernhof mit landestypischen Produkten in Gaststätte und Hofladen und dafür als Zusatzleistung des Pächters die unentgeltliche Betreuung der am landwirtschaftlichen Betrieb interessierten Besucher. Wir haben da jedoch unsere Zweifel.

Die Stadt kann sich zugutehalten, dass sie mit den Gebäuden und dem Park für einen Pächter ein attraktives Angebot unterbreitet. Das wird kein Standort wie jeder andere. Hinter dem Ort liegt eine große Stadt, der Park, das Museum und eingeführte Veranstaltungen locken die Besucher, öffentliche Verkehrsmittel enden am Rande des Parks. Im Übrigen renommiert der Gebäudekomplex mit einer bald 190-jährigen Geschichte.

Dazu erwarten wir die offensive Vertretung eines Umwelt- und Naturschutzstandpunktes aus wichtigen Verantwortungsbereichen: Landwirtschaft, Gastronomie und Lebensmittel. 

Einzelheiten sind zu entnehmen:

http://ka.stadtwiki.net/Burgau

http://ka.stadtwiki.net/Hofgut_Maxau

 

 

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max.albert.ka@googlemail.com


Max Albert, NABU Gruppe Karlsruhe
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